Vermessungsaktion in der Elisabethstraße


Am 09.06.17 fand ab 18 Uhr eine Vermessungsaktion in der Elisabethstraße statt. Wieviel Platz haben eigentlich die Fußgänger*innen und Radfahrer*innen? Wie lange müssen Fußgänger*innen an den Ampeln warten? Wie überqueren sie die Straße?

Folgender Flyer wurde verteilt (Zum Vergrößern darauf klicken) .


Aktion am 09.06.2017 - Film

Die Ergebnisse unserer Bestandsaufnahme :

 

 

 1) Gesicherte Fahrradabstellmöglichkeiten  - Diese sind in der E-Straße so gut

 

     wie nicht vorhanden. Die wenigen vor der Sparkasse ( nur 4x2)  sind voll belegt.      

 

     Drogerie Rossmann, die  leider vor einem Jahr einen gut frequentiert Fahrradabstellständer      rechts  vom Eingang  zugunsten einer weiteren Werbeauslage entfernt  haben,  haben  wir      aufgesucht und die   Filialleiterin auf  die mit der UB-Eröffnung  zu erwartende weitere    

 

     deutliche Zunahme von  FahrradnutzerInnen in diesem Bereich und den positiven  

 

     Werbecharakter einer  Wiederaufstellung hingewiesen. Sie will es nach oben weitergeben.

 

   

 

     Vor der Elisabeth -Kirche kamen wir mit Nils Kuppe. dem Kantor der E-Kirche ins    

 

     Gespräch  über die Situation um die Kirche herum – Aufpflasterung, Vorteile für den   

 

     Weihnachtsmarkt , aber faktische Nutzung auch als Großparkplatz bei kirchlichen

 

     Veranstaltungen ,  einige wenige Fahrradabstellmöglichkeiten unterhalb des

 

     Straßenniveaus, neben dem Klohäuschen, leicht zu übersehen, wenig genutzt – sowie    

 

     gegenüber bei den Geographen.

 

 

 

2) Fahrradstreifen Eingang Ketzerbach – ist ein Angebotsstreifen bis hinter der Lokomotive  

 

    ( 1,50 m , MIV-Fahrbahn 2,30m ) , dadurch kann dort noch   in der Kurve überholt werden

 

   – müsste eigentlich durchgehend ein Angebotsstreifen sein.

 

    

 

3) Nutzungskonflikt Fahrrad/Menschen mit Sehbehinderung (Ortsbesichtigung mit

 

     einem Passanten mit Sehbehinderung)  am Zebrastreifen oberhalb der Bushaltestelle :

 

     Fahrradabstellmöglichkeit neben dem Trafohäuschen wulstet stellenweise aus und

 

     macht die Suche nach dem  Übergang zum Hindernislauf. Mögliche Verlegung auf den        

 

     Bereich Nähe Töpferdenkmal wenige Meter weiter.  Ist bereits am Samstag mit Teddy    

 

     Scharlau (Ketzerbachgesellschaft ) besprochen worden, der sich zugänglich zeigte.

 

     Weiter Hinweis : Bordsteinmarkierung dort vor dem Zebrastreifen für Menschen mit

 

     Sehbehinderung erforderlich.

 

 

 

     Gefährdete FußgängerInnen : Zufallsbeobachtung : Vollbremsung auf dem          

 

     Zebrastreifen , Sicht vom Marbacher Weg her kommend behindert durch Parkplätze bis    

 

     direkt zur Markierung

 

     

 

4)  FußgängerInnensituation – abgesehen von den erheblichen Immissionen unfreundliche    

 

     Ampelschaltung ( s. unten)  und sehr enge Bürgersteige (s.unten)  - zusätzlich verengt ,    

 

     teilweise mehr als halbiert durch monströse Mülltonen ( Freitag, auch am Montag darauf    

 

     wieder).

 

 

 

     Hinweis auf die z.T. zu ausgedehnte Bestuhlung , die es schwer macht mit Kinderwagen

 

     zu passieren. Soll präzisiert werden und die entsprechenden Gastronomen angesprochen

 

     werden.

 

 

 

 Messergebnisse :

 

 

 

Faktische Bürgersteigbreite in der E-Straße – von 1,28m bis 1,63m ( je nach dauerhafter oder temporärer Beeinträchtigung durch Laternenmasten,  Mauervorsprung Baugerüst,

Mülltonnen )

 

 

 

Straßebreite 8,02m bis 9,47 m incl. Parkfläche

 

 

 

FußgängerInnenampel Kreuzung E-Kirche :

 

 

- Eingang Deutschhausstraße – feindliches Grün für MIV , kaum genutzt von älteren

 

  Menschen

 

- keine durchgängige Grünphase um die Verkehrsinsel

 

- Wartephase  vor der E-Kirche  - Überquerung von Unterer Steinweg zur

 

   Elisabethkirche  1 Minute 50 Sekunden

 

Fotos zu den festgestellten Mängeln

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